Die meisten Menschen schätzen ihre Privatsphäre und möchten in ihrem eigenen Garten vor fremden Blicken geschützt sein. Doch stellt sich hier die Frage, welcher Sichtschutz es denn sein sollte.  Denn Möglichkeiten für einen Sichtschutz, der gleichzeitig zum Garten passen und schön und stilvoll aussehen sollte, gibt es viele.

Die beliebtesten dieser Maßnahmen sind Hecken und Gartenzäune, von denen es wiederum einige Variationen gibt. Es gibt aber eine diverse andere Ideen, wie man natürlichen und künstlichen Sichtschutz im Garten einsetzt.

Die Vorteile der Hecke

Die Hecke ist als Sichtschutz für den Garten natürlich ein Klassiker. Es ist offensichtlich, dass die Heckenpflanzen perfekt zur Natur des Gartens passen und damit die gewünschte Ästhetik mitbringen. Zudem ist die Hecke im Vergleich zu manch einem Gartenzaun oder sogar einer Gartenmauer eine preisgünstige Alternative.

Die Heckenpflanzen gelten als ausgesprochen langlebig und können durchaus mehrere Generationen überdauern. Allerdings benötigt eine Hecke auch eine regelmäßige Pflege. Denn die Heckenpflanzen müssen regelmäßig zurechtgeschnitten werden, damit die Hecke ihre gepflegte Form beibehält und weiter wachsen und gedeihen kann. Außerdem benötigen die Heckenpflanzen wie alle Pflanzen in unseren Breitengraden ausreichend viel Wasser und sollten damit regelmäßig gegossen werden.

Die Vorteile des Gartenzauns

Ein Gartenzaun kann ebenfalls sehr schön sein, zumal der Besitzer bei der Wahl des Gartenzauns ebenso wie bei der Wahl der Heckenpflanzen über Alternativen verfügt. Für den Gartenzaun spricht, dass er wesentlich weniger Platz benötigt als eine Hecke und insgesamt weniger Arbeitsaufwand bei der Pflege und Instandhaltung. Doch sollte der Gartenzaun, wenn er aus Holz ist, alle paar Jahre gestrichen werden, weil die Farbe des Gartenzauns dazu neigt, relativ schnell abzubröckeln oder zu verblassen. Mit einer Gartenmauer umgehen Sie dieses Problem, allerdings ist diese wesentlich teurer und auch platzeinnehmender.

Welcher Gartenzaun darf es sein?

Gartenzäune können aus Holz, Kunststoff oder Metall sein. Gartenzäune aus Holz haben dabei den Vorteil, dass sie sehr natürlich wirken und aus natürlichem Material sind. Der Gartenzaun aus Holz ist damit ökologischer als der Gartenzaun aus Kunststoff oder Metall.

Er besteht aus nachwachsendem Rohstoff, und für seine Produktion werden weniger Energien in die Atmosphäre freigesetzt. Er ist auch im Vergleich zu anderen Gartenzäunen die günstigste Alternative. Der Nachteil besteht allerdings in der hohen Pflegeintensität sowie in der Anfälligkeit gegenüber Verwitterungen, was wiederum zu Lasten seiner Haltbarkeit geht. Zudem sollte er nicht nur alle paar Jahre frisch mit Farbe gestrichen werden. Er sollte noch wesentlich öfters mit speziellen Holzschutz überpinselt werden, damit sich nicht so schnell Feuchtigkeit und Frost in das Holz hineinfressen können.

Ein Gartenzaun aus Metall ist dagegen wesentlich robuster und pflegeleichter als ein Gartenzaun aus Holz. Ein solcher Gartenzaun wirkt optisch auf viele Menschen attraktiv, zumal es diesen auch in unzähligen Kunstformen und Mustern gibt. Er hat natürlich seinen Preis. Ein Gartenzaun aus Kunststoff ist dabei eine Alternative für diejenigen, welche die Vorzüge von Holzmauern und Metallmauern als Blendschutz für den Garten miteinander vereinigen möchten. Preislich liegt er ungefähr in der Mitte zwischen Holz- und Metallzaun, was auch die Pflegeintensität und Haltbarkeit angeht.

Pergola oder Naturmauer?

Pergola und Naturmauer sind Möglichkeiten des Sichtschutzes für gehobene Ansprüche. Eine Pergola ist ein freistehender Laubengang, bei dem traditionell auf eine besondere Kunstform wertgelegt wird. Insofern haben Sie gerade hier besondere Spielräume, ihren künstlerischen Vorstellungen freien Lauf zu lassen.

Natursteine

Praktisch hat eine Pergola wiederum den Vorteil, dass diese nicht nur als Sichtschutz wirkt, sondern auch als Schattenspender und Feuchtigkeitsschutz für große Areale Ihres Gartens. Eine Naturmauer aus Stein hat wiederum etwas Archaisches an sich. Viele Gärtner, die ihren Garten mit einer solchen Mauern verschönern, lassen sich dabei von antiken Vorbildern inspirieren.