Ob Arbeiten am Dach, eine Fassade oder einen Dachkasten streichen, Fäll- oder Abrissarbeiten, es gibt viele Arbeiten wo man auf eine Leiter oder ein Gerüst angewiesen ist. Doch gerade die Aufstellung von einem Gerüst, ist nicht selten mit hohen Kosten und einem zeitlichen Aufwand verbunden.

Eine Alternative ist hier die Arbeitsbühne, die man sich für entsprechende Arbeiten ausleihen kann. Sie sind kompakt, man kann sie fortbewegen und in der Höhe runter- und hochfahren. Doch gerade bei der Aufstellung und der Bedienung einer Arbeitsbühne kann man auch vieles falsch machen. Diese Fehler können schnell zu einer Gefahr werden. Damit es soweit nicht kommt, muss man einiges bei der Aufstellung und der Bedienung beachten.

Sichtprüfung durchführen

Grundsätzlich muss man eine Arbeitsbühne vor der Nutzung immer prüfen. Hier geht es vor allem um eine Sichtprüfung auf mögliche Schäden. Sichtbare Schäden können zum Beispiel bei den Konstruktionsteilen vorliegen, aber auch bei den Steuerleitungen. Diese können mit der Zeit durchgescheuert sein.

Leiht man sich eine Arbeitsbühne sollte man vom Verleiher Einsicht in den letzten Prüfnachweis nehmen.

Zudem sollte man sich Einweisen, so zum Beispiel in die Bedienung und für den Notfall in den sogenannten Notablass. Das ist eine Sicherheitseinrichtung bei einer Arbeitsbühne.

Das muss man beim Untergrund für Hebebühnen beachten

Bei der Aufstellung einer Arbeitsbühne muss man auf den Untergrund achten. Hier kommt es auf den Untergrund, so zum Beispiel ob dieser befestigt oder unbefestigt, aber auch auf das Gefälle an.

Hier muss man aufpassen, nicht jede Arbeitsbühne eignet sich auch für jeden Untergrund und Gefälle. Hier kann es teilweise zu Einschränkungen bei der Arbeitshöhe einer Arbeitsbühne kommen.

Gerade wenn der Untergrund nicht so tragfähig ist, kann man diese Tragfähigkeit durch Unterleghölzer wie Bohlen oder durch Metallplatten erhöhen. Ist der Untergrund besonders weich, zum Beispiel weil es sich um eine nasse Wiese handelt, kann auch eine doppelte Auslegung notwendig sein. Gerade aber wenn man mit Unterleghölzern oder mit Metallplatten arbeitet, muss man hier aufpassen. Das ist gerade dann der Fall, wenn ein Gefälle vorhanden ist. Hier kann es nämlich zu einem Rutschen kommen und damit zum Umfallen der Arbeitsbühne.

Ist die Arbeitsbühne mit Stützen ausgestattet, so muss man hier auf die Anordnung achten. So dürfen die Stützen nicht seitlich bei der Auslegung der Bohlen oder Metallplatten aufliegen. Wäre das der Fall, könnten diese die Kraft nicht aufnehmen und sie in den Boden drücken. Aus diesem Grund muss man immer auf eine mittige Anordnung achten.

Tragfähigkeit und Ausfahrhöhe von Arbeitsbühnen unbedingt beachten

Ein weiterer Faktor den man bei der Bedienung und Nutzung einer Arbeitsbühne beachten sollte, ist das Gewicht. Gerade wenn man auch Materialien, zum Beispiel Farben oder Werkzeug mit auf die Arbeitsbühne nimmt, sollte man hier immer die Tragfähigkeit beachten.Nicht das es am Ende zu einer Überlastung der Arbeitsbühne kommt.

Auch sollte man keine einseitige Lagerung der Materialien vornehmen, da dies sonst zum Umkippen der Arbeitsbühne führen kann. Je nach Arbeitshöhe in der man mit der Arbeitsbühne arbeitet, sollte man einen zusätzlichen Schutz in Anspruch nehmen. Hier ist ein Sicherheitsgurt ratsam, der ein Herausfallen aus der Arbeitsbühne verhindert.

Bei jeder Ausleihe erfolgt bzw. sollte immer eine Einweisung vom Verleiher erfolgen, dennoch ist es ratsam sich vor der Nutzung die Bedienanleitung noch einmal genau anzuschauen und sich den Gegebenheiten vor Ort anpassen.