Vliestapeten richtig tapezieren – mit dem richtigen Kleber und Geduld kein Problem

15 Mai, 2013 1 Kommentar »
Vliestapeten richtig tapezieren – mit dem richtigen Kleber und Geduld kein Problem

Die Vliestapete bietet hervorragende Möglichkeiten, einen Raum durch hervorheben unterschiedlicher Bereiche zu gestalten. Die Tapeten ermöglichen ein rasches und problemloses Tapezieren, dar die Tapetenrückseite feuchtigkeitsbeständige Vliesfasern aufweist, welche die Tapetenbahn formstabil hält. Bei der Verarbeitung dehnt sie sich durch die Feuchtigkeit des Leims weder aus, noch zieht sie sich zusammen. Das erspart Arbeitszeit dar die Tapeten nicht eingeweicht werden müssen.


 

Beim Tapezieren mit Vliestapete wird im Gegensatz zu anderen Tapeten, die Wand eingekleistert, die Tapete dem Muster entsprechend angelegt und mit einem Tapetenmesser abgeschnitten. Danach wird die an der Oberkante geklebte Bahn mit einer Tapetenrolle von oben nach unten beziehungweise seitlich ausgestrichen, sodass sich keine Blasen oder Falten bilden.

Dar man beim Zuschneiden von Mustertapeten immer drei bis vier Zentimeter an Länge hinzurechnet, werden nach dem Tapezieren die überstehenden Zentimeter vorsichtig mit dem Tapeziermesser auf die richtige Länge zugeschnitten. Vor dem Tapezieren sollte allerdings der Untergrund getestet werden. Dieser sollte sauber, trocken, glatt und saugfähig sein. Ist das nicht der Fall, muss vor dem Tapezieren die Wand mit einer Rollenmakulatur bearbeitet werden.

Beim Verkleben werden die Kanten der Bahn mit einem Nahtroller perfekt fixiert. Die Oberfläche dieser Tapete ist lichtbeständig, dauerflexibel und stabil, was sie zu einem Allrounder für vielseitige Untergründe macht und winzige Beschädigungen wie beispielsweise kleine Risse überdeckt. Besonders praktisch bei Vliestapeten ist, dass sie sich bei neuen Renovierungsarbeiten problemlos und im trockenen Zustand von der Wand ziehen lässt.

Die richtigen Arbeitsmaterialien für das Tapezieren

Zum Vermessen der Tapeten werden ein Zollstock, ein Bleistift und ein Notizblock benötigt. Des Weiteren werden für einen optimalen Arbeitsverlauf eine Wasserwaage, ein Lot, ein Nahtroller, eine Tapezierbürste und eine Tapezierwalze gebraucht.

Für das Verkleben der Vliestapete eignen sich besonders gut Metylan direct control oder Metylan direct (siehe hier). Diese Kleister lassen sich klumpenfrei anrühren, sind leicht zu verarbeiten und weisen eine hohe Klebkraft auf. Der qualitativ hochwertige Kleister ist beim Auftragen mit der Rolle spritzarm und ermöglicht ein problemloses, sauberes Arbeiten. Dieser Kleister ist mit einer pinkfarbenen Auftragskontrolle versehen, wodurch er beim Auftragen an der Wand zuerst sichtbar ist und somit sicherstellt, dass die Wand lückenlos eingekleistert ist. Der Kleister verändert nach kurzer Zeit seine Farbe und wird dann transparent. Sollte dieser Kleber nicht gefunden werden, sollte man einfach bei einem fachkundigen Baumarkt nachfragen.

Tipp für den Einkauf von Vliestapete

Beim Kauf von Vliestapete sollte unbedingt auf Qualitätstapete geachtet werden. Besonders günstige Tapeten mit dünneren Vliesschichten lassen sich später nur mühsam lösen, dar diese Tapeten nicht über die stabilen Vliesträger verfügen, die ausschlaggebend für diese Funktion sind.

Hier noch einmal eine Anleitung im Detail:

  • Tapete auf Länge schneiden (ruhig 3-4cm länger)
  • Untergrund prüfen (staubfrei, sauber und eben – ggf. mit Rollenmakulatur bearbeiten)
  • Wand mit Kleber flächendeckend großzügig einkleistern
  • in einer Ecke Tapete vorsichtig an die Wand bringen und mit Tapetenrolle glattstreichen (Tapete kann noch vorsichtig verschoben werden)
  • Tapete Naht an Naht anbringen und Naht mit Nahtroller glatt rollen

 

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1 Kommentar

  1. Anonymous 12. Juli 2013 at 13:37 - Reply

    Es ist sinnvoll eine Wand selbst zu streichen/tapezieren, denn so kann man sie individuell gestalten.

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