Mit dem eigenen Brunnen nach Grundwasser bohren

17 Oktober, 2012 keine Kommentare »
Mit dem eigenen Brunnen nach Grundwasser bohren

Es ist nicht schwer, sein eigenes Grundwasser zu fördern. Dabei ist zu beachten, dass dies im bürokratischen Land Deutschland in manchen Regionen erlaubnispflichtig ist. Daher sollten Sie vor dem Bau dieser Wasserversorgung definitiv eine Anmeldung bei der unteren Wasserbehörde vollziehen, um aus dem Schneider zu sein.


Ist dies geschehen sucht man sich einen Händler wie den Shop für Brunnenbau Hydesco24 und lässt sich gegebenenfalls noch beraten. Ist das später geförderte Wasser für Dritte gedacht, muss auf jeden Fall eine Erlaubnispflicht eingeholt werden. Zudem sollten keine Gas- und Wasserleitungen im betroffenen Erdreich eingebunden sein.

Erste Schritte um nach Grundwasser zu bohren

Und dann kann es auch schon losgehen. Sie nehmen den Erdbohrer und öffnen das Erdreich bis zur Wasser führenden Schicht. Diese ist durch Grobkies oder Sand gekennzeichnet. Um den Bohrer zu schonen und die Arbeiten effizienter zu gestalten, sollten Sie ihn nach zwei bis drei Umdrehungen herausziehen und von den Erdablagerungen reinigen. Sie erkennen die richtige Tiefe meist paradoxerweise, indem Sie den Bohrer nach der Reinigung einsetzen und viel höher ansetzen müssen als zuvor. Dies hat mit dem Druck zu tun, welcher die Schlemmschicht nach oben befördert. Ist dies erreicht, verbinden Sie nun die Rohre für die benötigte Länge. Dabei sollten Sie die Schraubungen mit Hanf und Fermit abdichten. Setzen Sie dann den Filter, in den üblichen Vorgehensweisen eignen sich Rammfilter, an dieses Leitungskonstrukt. Dabei ist darauf zu achten, dass in den Muffen beide Rohre zusammentreffen, da der Druck so beidseitig verteilt wird. Dies ist ein wenig mit Kraftaufwand verbunden.

Das Wasser mit Rohrleitung und Pumpe nach oben befördern

Kurz vor Beginn der eigenen Wasserförderung muss dieses Konstrukt mit Hilfe eines oben befestigten Schlagkopfes in die Erde getrieben werden. Dabei sollten lieber präzise mittelstarke, anstelle harter und schräg aufkommender, Schläge vollzogen werden. Mit beherzten Hieben werden die Leitungen nun in die Grundwasserschicht befördert. Dabei sollte sich die ganze Bauanleitung zwischen zwei und drei Metern in der Grundwasserschicht befinden. Dies ist für die Arbeit des Filters sehr wichtig, da er ansonsten auch Luft zieht und die Effektivität Ihrer Wasserpumpe behindert.

Jetzt wird der Pumpenstock sowie die Pumpe selbst angeschlossen. Hierbei kann es sich um eine Schwengel- oder elektrische Pumpe handeln. Und wieder spielt die Abdichtung eine der größten Rollen. Mit den ersten Pumpzeiten werden Sie jetzt erst einmal verschmutztes Wasser vorfinden. Dies wird sich mit der Zeit ändern, weshalb Sie auch die Pumpzeiten verlängern können. Achten Sie stets auf eine mit Wasser gefüllte Saugleitung und auf die Entleerung während einer Frostperiode. Dann werden Sie viel Vergnügen an Ihrer Pumpe haben!

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