Maulwurfshügel und kein Ende, so tricksen Sie den Maulwurf aus

4 Oktober, 2012 keine Kommentare »
Maulwurfshügel und kein Ende, so tricksen Sie den Maulwurf aus

Der Maulwurf ist nützlich gräbt den Garten, die Wiese und so manchmal sogar eine Parklandschaft um. Zudem lockert er die Erde und frisst alle paar Minuten lästige Schädlinge. Ein rundum hilfsbereites Tier wäre da nicht der Maulwurfshügel, der alle paar Meter überirdisch auftritt. Dieser aufgehäufte Erdwall ist den meisten Gärtnern ein echter Dorn im Auge. Doch, was tun?


Jagen – fangen – töten? Nichts da, denn der Maulwurf steht unter Naturschutz und jedes Vergehen wird streng bestraft. Aber wie kann soll man dann dem kleinen Schwarzpelz zu Leibe rücken und ihn endgültig vom Rasen vertreiben, der so schon genug arbeit macht. Sei es den Rasen zu vertikutieren,ihn zu düngen oder regelmäßig zu mähen? Drei Mittel haben sich da besonders bewährt.

Den Maulwurfshügel unter Wasser setzen

Findige Gärtner haben herausgefunden, dass es hilft, ganz frische Maulwurfshügel kurzerhand mit einem starken Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch wieder ins Erdreich zu befördern. Natürlich heißt das nicht, den Maulwurf zu ertränken. Lediglich der Kontakt mit dem kalten Nass reicht schon aus, dass er für lange Zeit das Weite sucht.

Essig, Jauche und Co. stinken dem Maulwurf gewaltig

Der Maulwurf verfügt über sehr feine Sinne. Manche Gerüche sind ihm zuwider und auch hier bestehen einige Möglichkeiten, ihn langfristig aus dem eigenen Garten zu scheuchen. Scharfe und stechende Substanzen sind dem Maulwurf sehr unangenehm. Deswegen können schon einige Hausmittel innerhalb einer Woche effektiv wirken. So können mit Essigessenz getränkte Wattebäusche, die hier und da in sein Tunnelsystem verteilt werden ganze Arbeit lassen. Ähnlich wie Brennnesseljauche, die schon so manchem Menschen buchstäblich den Atem raubt. Auch mit Buttersäure lässt sich ein Maulwurf vertreiben.

Ein für den Boden unschädliches Mittel, für den Maulwurf ein echter Albtraum. Hundebesitzer schwören auch auf die Haare des Vierbeiners. Denn bei solchen Fellknäulen in seinen Gängen vermutet der Maulwurf, einen Fressfeind in unmittelbarer Näher und räumt den Tunnel freiwillig.

Lärmbelästigung auf besondere Art

Maulwurf ©  dieter haugk  / pixelio.de

Maulwurf © dieter haugk / pixelio.de

Auch auf seine feinen Ohren kann er sich im höchsten Maße verlassen. Er nimmt leiseste Töne selbst in weiter Entfernung wahr. Bei seiner Bekämpfung wird ihm das gute Gehör allerdings zum Verhängnis. Ein weiterer pfiffiger Trick, den Hügelbauer aus der grünen Oase zu befördern ist der Einsatz von störenden Geräuschen. Eine klangvolle Methode, für die lediglich ein paar Plastikflaschen benötigt werden, bei denen vorher auch der Boden entfernt wurde. Mindestens sechs Flaschen werden für dieses Vorhaben kopfüber in die Hügel gesteckt.

Wie die Methode funktioniert ist relativ einfach. Wenn der Wind über den offenen Flaschenboden streicht, wird ähnlich, wie bei einer Orgelpfeife ein für den Maulwurf unangenehmer Ton erzeugt. Bei einem Sturm mit Sicherheit ein Höllenkonzert. Das macht kein Maulwurf lange mit.

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