Krawatte binden – einfacher als Mann denkt

29 März, 2012 1 Kommentar »
Krawatte binden – einfacher als Mann denkt

Mit dieser kleinen sprachlichen Spielerei scheint angedeutet, dass das männliche Denken komplizierter sei, als das kunstvolle binden eines symmetrischen Krawattenknotens. Diese Aussage hat einer Überlegung Wert. Gehen wir dem also auf den Grund.

Krawatte © Christian Nähring (www.mitarbeiter-blog.de)  / pixelio.de

Krawatte © Christian Nähring (www.mitarbeiter-blog.de) / pixelio.de

Seit Urzeiten ist der Mann gedanklich mit technischen Feinheiten beschäftigt, denn ihm obliegt es, Schutz und Nahrung für die wachsende Familie zu organisieren. Diese Fähigkeiten kann man als quasi genetisch verankert begreifen. Ob die Ausführungen dieser genialen Pläne nun brachial oder filigran in die Tat umgesetzt werden, liegt an der zu bewältigenden Aufgabe.

Das Endziel bei der Erstellung eines Krawattenknotens besteht in einem mehr oder weniger geblähten nach oben geöffnetem Trapez, auf dem Adamsapfel platziert, aus dem ein zierender Streifen feinen Stoffes nach unten entlassen wird. Die Tatsache, dass diese Zier auf ungezählt unterschiedliche Arten erzeugt werden kann, belegt die Kreativität der männlichen Intelligenz.

Kompliziertere Techniken machen den Knoten voluminöser, was dem Träger mehr Chic verleiht. Andere Spielarten wieder schaffen eine leichte Asymmetrie, die durchaus gewollten Charme hat. Manche Knoten lassen vermuten, dass es diesmal nicht geklappt hat. Das mag auch der Ursprung gewesen sein, doch hat sich der Träger, meist selbstbewusster Individualist, erfolgreich zum Trendsetter erklärt.

 Die einfachste Art eine Krawatte zu binden

  • Die über den Nacken gelegte Krawatte halten Sie mit beiden Händen so, dass die breitere Seite etwa doppelt so lang, wie die andere ist
  • Die überkreuzen Sie auf Brusthöhe so, dass die breite Seite hinten liegt.
  • Die schmale Seite in einer Faust greifen und die breite von hinten mit dem Daumen fixieren.
  • Mit der anderen Hand die breite Seite in schwungvollem Bogen über die Hand zur gegenüberliegenden Elle führen und dort liegen lassen.
  • Die freie Hand greift dann von außen nach innen in das entstandene Y und zieht das breite Ende nach oben heraus.

zum Thema passend

1 Kommentar

  1. Anonymous 5. April 2012 at 10:04 - Reply

    Das Binden ist echt ein Dilemma. Aus der “ich”-Perspektive ist es schwerer, wenn es jemand für einen amcht ist es eine andere, und man muss sich immer hineindenken. Ich lass es lieber meine Frau machen…selbst klappte es zwar auch, aber ist viel angenehmer, wenn man manchmal betüddelt wird ;)

Kommentieren