Heizen mit Holz – rechtfertig der Aufwand die geringen Kosten?

27 April, 2012 keine Kommentare »
Heizen mit Holz – rechtfertig der Aufwand die geringen Kosten?

Immer Öfter kommt in den Medien und auch in der Gesellschaft selbst das Thema Heizen und erneuerbare Energien auf und aus diesem Grund suchen auch viele gezielt nach Alternativen zu Öl, Strom und Gas. Holz ist wohl eine der bekanntesten und ältesten Möglichkeiten einen Raum warm zu halten und ein Kamin oder ein Kachelofen erfreut sich auch heute wieder einer steigenden Nachfrage. Klar ist, dass Holz nicht nur in der Anschaffung recht günstig sein kann, sondern viele auch das gemütliche Gefühl schätzen und es eine ganz andere Atmosphäre ist, wenn das knistern vom Holz im Hintergrund zu hören ist.

Holz kaufen oder selber im Wald schlagen

Holz bekommt man heute nicht mehr nur im Wald vor Ort, sondern auch im Fachhandel gibt es eine Vielzahl von Händlern, an welche die Kunden sich wenden können. Zu beachten ist, dass nicht alle Öfen auch dafür geeignet sind mit Holz befeuert zu werden und so muss man sich auch über mögliche Maßnahmen informieren und diese nutzen. Auch woher das Holz kommt ist wichtig, denn im Normalfall ist es nicht möglich bzw. erlaubt einfach in den Wald zu gehen und hier Holz zu suchen und dies zu nutzen, wenn man selber im Wald Holz schlagen möchte, muss man sich  zuvor beim zuständigen Förster anmelden und einen Sägeschein vorlegen.

Dies ist immer mit einem gewissen Aufwand verbunden und viele stellen diesen in einen Vergleich mit den geringen Kosten. Letzten Endes muss jeder hier für sich entscheiden, ob die Arbeit beim Fällen und der Lagerung vom Holz eingegangen werden soll, denn auch für einen Lagerplatz muss gesorgt sein. Holz sollte nur dann verfeuert werden, wenn es wirklich trocken ist und umso länger brennt es auch.

Klar ist, dass es sich lohnen kann Holz zu nutzen, wenn man günstig und einfach an die benötigten Materialien kommt und auch Platz vorhanden ist um Lagerhaltung zu betreiben, denn dies ist gerade in den kalten Monaten ein wichtiger Punkt und sollte in keinem Fall so einfach in den Hintergrund rücken. Wenn man davon ausgeht, dass man in einem normalen Winter für 100m² ca. 8-10 Festmeter braucht, kann man es mit den aktuellen Ölpreisen gegen rechnen (bei gleichen Bedingungen ca. 1.500 Liter pro Winter) und eine Entscheidung fällen.

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