Umzug planen – mit einer Checkliste den Überblick behalten

18 Januar, 2014 keine Kommentare »
Umzug planen – mit einer Checkliste den Überblick behalten

Jährlich wechseln ungefähr neun Millionen Menschen in Deutschland ihren Wohnsitz. Damit der Umzug problemlos und stressfrei ablaufen kann, sollte dieser ausführlich geplant werden. Neben dem Transport aller Möbel müssen auch wichtige Dokumente wie beispielsweise die Adresse beim Einwohnermeldeamt geändert werden. Ein Umzug bedarf also genauste Planung.


Planung des Umzugs

Zunächst muss der Mietvertrag unter Einhaltung der Kündigungsfrist beim Vermieter gekündigt werden. Dies ist die grundlegende Voraussetzung für jeden Umzug.
Haushaltsgeräte und Möbel, welche nach dem Umzug nicht mehr benötigt werden, sollten bereits vor dem Umzug beseitigt werden. Viele Städte und Gemeinden bieten kostenlose Sperrmülltermine an, wobei die Möbel und Haushaltsgeräte ohne Kosten aussortiert werden können. Kühl- und Gefrierschrank brauchen ihre Zeit, bis sie abgetaut sind. Daher sollten sie früh genug abgetaut und vom Strom genommen werden.

Jeder Umzug erfordert richtiges Verpackungsmaterial und ausreichend Kartons. Daher ist es wichtig, sich vor dem Umzug um genügend Umzugskisten zu kümmern. In verschiedenen Baumärkten lassen sich Kartons verschiedener Größen finden.

Auch empfiehlt es sich, von Freunden und Bekannten Hilfe für den Umzug zu holen. So wird der Umzug deutlich beschleunigt und niemand muss sich verausgaben. Freunde und Bekannte sollten bereits einige Wochen vor dem Umzug um Hilfe gefragt werden. Ansonsten kann es sein, dass sie keine Zeit haben und schon etwas anderes vor haben. Auch können sich Angebote bei Umzugsunternehmen eingeholt werden.
Vor dem Umzug müssen zudem die Zählerstände vom Strom, Wasser und der Heizung für die Abschlussrechnung abgelesen werden.
Ein großer Umzug ist zudem nicht immer an einem Wochenende gestemmt. Aus diesem Grund sollte auch der Arbeitgeber früh genug informiert werden. Für den Umzug ist es daher ratsam, sich Urlaub zu nehmen.

Renovierung des neuen Heims

Jeder Umzug erfordert mindestens das Weißen der Wände. Pinsel, Farbe und weitere Utensilien werden daher benötigt. Sie lassen sich kostengünstig im Baumarkt kaufen. Eine Checkliste verschafft einen klaren Überblick von benötigten Materialien. Sie sollte ebenfalls vor dem Umzug erstellt werden.
Falls der Umzug im Winter stattfindet, ist eine gute Beleuchtung in jedem Fall notwendig. Baustrahler aus dem Baumarkt verhindern dabei, dass der Umzug aufgrund früher Dunkelheit zum Stoppen kommt.

renovieren © RainerSturm / pixelio.de

renovieren © RainerSturm / pixelio.de

Wichtige Dokumente ändern und einreichen

Vor dem Umzug sollten Übergabetermine mit dem neuen und dem alten Vermieter beschlossen werden. Sobald der Schlüssel den Besitzer wechselt, sollte ein Übergabeprotokoll vorhanden sein. Beide Vertragspartner unterschreiben diesen, sodass alle rechtlichen Fragen geregelt sind.

Durch einen Nachsendeantrag der Post wird jegliche Post an die neue Adresse geliefert. Hierbei fallen Kosten in Höhe von 15 Euro für sechs Monate an. Auch muss die neue Adresse an wichtige Unternehmen, Freunde und Bekannte weitergeleitet werden.

Arbeitgeber, Banken, Krankenkassen und Versandhäuser sollten über die neue Adresse informiert werden. Gleiches gilt für den Internet- und Telefonanbieter. So ist gewährleistet, dass auch im neuen Heim Zugang zum Telefon und Internet vorhanden ist.

Eine Meldung an das Einwohnermeldeamt ist bei einem Umzug unverzichtbar. Die Meldung kann heute bereits über das Internet erfolgen. Falls dies nicht möglich an, sollte das Einwohnermeldeamt telefonisch kontaktiert werden. Auch muss der Rundfunkteilnehmer über die neue Adresse informiert werden.
Damit die Möbel direkt vor dem neuen Heim ausgeladen werden können, sollte ein vorübergehendes Halteverbotschild zur Hilfe genommen werden. Dies kann bei der Spedition, der Stadt oder der Gemeinde gegen eine entsprechende Gebühr beantragt werden.
Eine entsprechende Checkliste verschafft einen klaren Überblick, sodass der Umzug stressfrei, schnell und problemlos ablaufen kann.

Checkliste für einen stressfreien Umzug:

  • Den Mietvertrag rechtzeitig beim Vermieter kündigen
  • Eventuell einen neuen Nachmieter suchen
  • Wohnung ausmisten, entsorgen und Möbel und Haushaltsgegenstände verkaufen
  • Angebote bei Umzugsunternehmen einholen / Mietung eines Transporters / Freunde und Bekannte um Hilfe fragen
  • Ausreichend Umzugskartons besorgen
  • Beim Arbeitgeber Urlaub für den Umzug beantragen
  • Ummeldung des Telefons und des Internets
  • Einen Nachsendeantrag stellen
  • Wohnort und das Auto ummelden

Mehr zum Thema Umzug kann man auch bei Test.de nachlesen (zum Artikel).

zum Thema passend

Kommentieren