Die Energieeffizienzklassen bei Waschmaschinen ihre Bedeutung und Stromeinsparungen

6 September, 2013 keine Kommentare »
Die Energieeffizienzklassen bei Waschmaschinen ihre Bedeutung und Stromeinsparungen

Das sogenannte Energiesparlabel gibt den Energieverbrauch eines Elektrogerätes an. Vor 2010 wurden Waschmaschinen in die Klassen A bis G unterteilt. Der technische Fortschritt brachte es jedoch mit sich, dass nahezu alle Geräte im grünen Bereich wuschen. Um die wirklich hocheffizienten Maschinen kennzeichnen zu können, wurden zusätzliche Level eingeführt.


Das Plus bei Waschmaschinen spart Strom

So existieren heutzutage die Kategorien A+++, A++, A+, und A. Die Schlusslichter bilden die Klassen C und D. Neue Waschmaschinen müssen mindestens das Label A tragen, ab dem 1. Dezember 2013 sogar A+.

Miele z. B. bietet Waschmaschinen mit der neusten Technik von Miele, der Effizienzklasse A bis A+++ an, bei einer Füllmenge von bis zu sieben Kilogramm. Ein Typ der Klasse A+++ schnitt bei Stiftung Warentest mit der Note 1,7 ab.

Woraus setzt sich die Energieeffizienz zusammen?

Energieeffizienzklasse © wikipedia / Chris828

Energieeffizienzklasse © wikipedia / Chris828

  • Kraftvolles Schleudern sorgt für weniger Feuchtigkeit in der Wäsche. So trocknet diese schneller, was sich besonders beim Gebrauch eines Wäschetrockners lohnt. 1.400 Umdrehungen pro Minute machen sich bezahlt. Der Wasserverbrauch findet zwar keine Wertung, aber klar ist: je weniger Wasser, desto besser. Deshalb findet er auch auf dem Label Beachtung (in Bezug auf Baumwolle, gewaschen bei 60 °C).
  • Elektrisches Aufheizen des Wassers ist teuer. Bei Anschluss der Waschmaschine ohne Umwege oder via Vorschaltgerät an die Warmwasserleitung kann sich der Verbrauch an Strom reduzieren. Das ist jedoch nur lohnenswert, wenn das warme Wasser über eine Wärmepumpe, Fernwärme oder Solar-Thermie-Anlage zur Verfügung gestellt wird.
  • Die Waschtemperatur bestimmt ebenfalls den Energieverbrauch. Wäsche ohne großen Schmutzfaktor kann bei 40°C statt 60°C gewaschen werden, das allein spart schon etwa die Hälfte der Energie. Sogar zwei Drittel werden bei 30°C erwirtschaftet. Dabei sorgt das Waschmittel für ein gleichbleibend sauberes Ergebnis.
  • Ein Blick auf die Bedeutung der Waschsymbole kann viel Wasser und Energie sparen, denn die meisten alläglichen Kleidungsstücke vertragen nur 30°C  oder 40 °C. Wenn zudem darauf geachtet wird, die Maschine weitestgehend voll auszulasten, wird die höchste Effizienz erreicht.

Wie verhält es sich nun mit dem Energieverbrauch?

Dazu gibt es im Internet Angaben zuhauf, hier mehrere Vergleichswerte:

Werden viermal die Woche je sieben Kilogramm Wäsche gewaschen, so verringert sich der Energieverbrauch von 245 kWh (A) auf 166 kWh (A+++) .

Gemessen an einem fiktiven Referenzgerät verwenden die Energieeffizienzklassen nur einen gewissen Prozentsatz an Energie. Es gilt:

  • A: 59 %
  • A+: 52 %
  • A++: 46 %
  • A+++: weniger als 46 %.

Im Vergleich zur Effizienzklasse A spart eine Maschine der Effizienzklasse A+ 13 %, der Effizienzklasse A++ 24 % und der Effizienzklasse A+++ bis zu 32 Prozent an Energie ein.

Energieverbrauch in % eines fiktiven Referenzgeräts

 

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