Fliesen verfugen, mit dem richtigen Werkzeug leichter als Mann denkt

12 April, 2012 keine Kommentare »
Fliesen verfugen, mit dem richtigen Werkzeug leichter als Mann denkt

Fliesen stellen aufgrund von andauernden Abnutzungen und thermischen Belastungen einen Schwerpunkt bei der Sanierung dar. Denn vor allem die Fugen erweisen sich bereits nach wenigen Jahren als eine Schwachstelle. Es bilden sich Risse und Brüche, in die Wasser eindringen kann, sodass Pilzbefall und zerstörte Fliesen oftmals die Folge sind. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die Fliesen sorgfältig zu legen und die Hohlräume mit widerstandsfähigem Material zu verfugen. Dabei handelt es sich allerdings um keine Teufelskunst. Mit dem richtigen Wissen und dem passenden Werkzeug kann man auf einen Handwerker verzichtet und damit Geld einsparen, ohne auf Qualität zu verzichten.


Vorbereitung:

Sobald die Fliesen gelegt sind und stabil am Boden haften, kann der Zwischenbereich abgedichtet werden. Vorher müssen die Fliesen und die Hohlräume aber erst noch von Verschmutzungen gereinigt werden. Hierbei sollten Kleberreste mit einem Holzkeil abgekratzt werden, woraufhin Verunreinigungen mit einem feuchten Tuch oder einer Bürste abgetragen werden. Erst wenn die Hohlräume wieder sorgfältig getrocknet wurden, kann man mit dem Verfugen beginnen.

Verfugen:

Zum Verfugen benötigt man zunächst das passende Werkzeug, welches im Großhandel oder durch den Internetversand erworben werden kann. Hierbei sind Fugenmasse und ein gummierter Spachtel unerlässlich. Beim Verfugen wird die Fugenmasse anschließend zubereitet und auf den gummierten Spachtel aufgetragen. Es gibt in fast Farbe die passende Fugenmassen – wichtig ist dabei nur, dass man die Fugenmasse so anrührt, wie es auf der Verpackung steht. Ist sie zu dünn, kann sie aus den Fugen laufen, wenn sie zu dick ist, lässt sich die Fugenmasse schlecht verteilen und trocknet ungleichmässig und kann reissen.

Mit einem Spachtel wird die Fugenmasse im nächsten Schritt auf den Fließen verteilt, indem die in einer Druckbewegung in die Fugen eingearbeitet wird. Dabei ist es empfehlenswert, den Gummispachtel in einer diagonalen Drehbewegung zu führen, da die Fugenmasse dabei gleichmäßig auf die Hohlräume verteilt werden kann.

Abschluss:

Schließlich lässt man noch die Fugenmasse für wenige Stunden trocken. Unterdessen kann man das überschüssige Material von der Fliesenfläche und dem gummierten Spachtel abtragen. Unter Umständen muss hierzu ein Meißel verwendet werden. Allerdings sollte man darauf achten, dass die neu verlegten Fliesen nicht verkratzt werden. Im letzten Schritt muss man die Fliesen nur noch polieren. Ein gewöhnliches Waschmittel und ein Schwamm sind hierfür völlig ausreichend.

zum Thema passend

Kommentieren