Dämmwolle am Dach anbringen – genaue Arbeit spart viel Heizkosten

16 Juli, 2013 1 Kommentar »
Dämmwolle am Dach anbringen – genaue Arbeit spart viel Heizkosten

Wer sein Dach dämmen möchte, sollte sich für die Dämmwolle bzw. Glas- wie Steinwolle entscheiden. Sollte das Dach im Zuge einer Förderung saniert werden, so ist es wichtig, dass im Vorfeld diverse Gesetzespassagen bzw. Förderrichtlinien beantragt werden, damit im Fall der Fälle keine falsche Dämmung dafür verantwortlich ist, dass das Objekt doch nicht förderbar ist. Als Alternative zur Steinwolle gibt es noch umweltfreundliche nachwachsende Dämmstoffe aus Hanf- oder Baumwolle.


Wie das Dach gedämmt wird

Der Bedarf wird mittels der Sparrenabstände sowie auch der Tiefe ermittelt. Die Wärmedämmung bzw. die Dämmwolle wird in die Sparren des Daches eingeklemmt. Wichtig ist, dass ein Dämmstoffmesser zur Verfügung steht, mit welchem die Dämmwolle zugeschnitten werden kann und neben dem Dämmstoffmesser ist es unabdingbar, dass man für den Ausbau einen passenden Schutzanzug trägt, denn gerade Glaswolle kann sehr sehr unangenehm sein und am kompletten Körper jucken.

Wer genau sein will, markiert die Dämmwolle an der Schnittstelle.  Ist das Dach mit der Dämmwolle versehen, so wird eine Dampfbremsfolie angebracht. Mit einem Dichtkleber wird der Rest versiegelt, sodann eine Verkleidung angebracht und das Dach ist perfekt gedämmt.

Es ist ratsam lieber etwas mehr Dämmwolle zu verwenden und die zurechtgeschnittenen Stücken zwischen den Sparren reinzuquetschen als einen zu großen Abstand zwischen den einzelnen Stücken zu lassen, denn dort zieht die Kälte ins komplette Haus.

Die Vorteile der Dämmung

Doch welche Vorteile hat die Wärmedämmung am Dach? In erster Linie spart man eine Menge Heizkosten. Denn das Dach ist oftmals der Kältepunkt im ganzen Haus. Nicht immer wurden, vor allem bei älteren Häusern, gute Dachziegel verwendet.

Sollte sogar noch Eternit am Dach sein, so ist die Kältebrücke unvermeidlich. Hier ist eine Dämmung eine sinnvolle Investition. Studien ergaben, dass bei der Dämmung des Daches sehr wohl mehrere hundert Euro im Jahr an Heizkosten gespart werden können.

Auch für den Sommer interessant

Weitere Vorteile sind auch die Benützung des Daches im Sommer. Durch die fehlende Dämmung wird es extrem heiß. Das bedeutet, dass Temperaturen leicht bis zu 65 Grad erreichen können. Somit können am Dachboden nur Sachen gelagert werden, welche hitzeunempfindlich sind, da man sonst davon ausgehen kann, dass diese nach ein bis zwei heißen Sommern kaputt sind.

Wer der Ansicht ist, dass er das Dach nicht dämmen braucht, da er sich nie am Dachboden befindet, der irrt gewaltig. Im Sommer strahlt nämlich die Hitze nach unten aus, sodass auch der Wohnbereich ungemütlich warm wird. Im Winter hingegen ist eine derartige Kälte vorhanden, dass man mit de Heizen nicht nachkommt.

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1 Kommentar

  1. Anonymous 22. August 2013 at 14:31 - Reply

    Wirklich interessanter Beitrag über die Dachdämmung. Viele wissen das nicht und unterschätzen das gerne. Ich war auch so, heute aber bin ich dankbar, das wir unser Dach bei der Sanierung mit Steinwolle gedämmt haben… Man spart unmengen an Geld!

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