Altersgerechter Umbau – so ermöglicht man ein seniorengerechtes Wohnen

18 Juni, 2013 2 Comments »
Altersgerechter Umbau – so ermöglicht man ein seniorengerechtes Wohnen

Das Thema sollte jeden beschäftigen, denn alle Menschen kommen irgendwann in ein Alter, wo man vieles nicht mehr selber machen kann. Wer auf ein Altenheim verzichten will, kann sich sein eigenes zu Hause altersgerecht umbauen lassen. In der heutigen Zeit gibt es zahlreiche Möglichkeiten, älteren Menschen ein einfacheres Leben zu verschaffen.


Ein Umbau ist zwar relativ teuer, allerdings kann man unter Umständen Fördemittel beantragen, einen Kredit aufnehmen oder die Familie um finanzielle Hilfen bitten. Es ist empfehlenswert, dass man sich schon früh darüber Gedanken macht, denn man wird nicht jünger, sondern nur älter.

Checkliste für ein altersgerechtes Wohnen

Rollator © Rainer Sturm  / pixelio.de

Rollator © Rainer Sturm / pixelio.de

Egal ob im Haus oder in der eigenen Wohnung, wenn man älter wird, muss einiges verändert werden. Die Wohnung oder das Haus sollte leicht zugänglich sein. Das bedeutet, dass man über eine Rampe verfügen sollte, wo man mit einer Gehhilfe oder einem Rollstuhl problemlos hochgehen kann.

Des Weiteren sollte der Gebäudezugang gut beleuchtet sein. Außerdem ist es empfehlenswert, die Bedienelemente, wie z. B. Türdrücker auf eine geringere Höhe anzubringen, sodass man sie leichter nutzen kann. Auch die Tür sollte leichtgängig und gut zu öffnen/schließen sein. Ist die Wohnung oder das Haus mehretagich, sollte unbedingt ein Treppenlift ähnlich wie hier beschrieben, installiert werden andernfalls wird es sehr schwer bis gar nicht möglich, in die obere Etage zu gelangen.

Zudem sollte man darauf achten, dass die Durchgangsbreite der Türen mindestens 90cm beträgt, damit auch ein Rollstuhl problemlos durchpasst. Auch vor der Tür sollte eine Mindest-Bewegungsfläche vorhanden sein. Wer in einer Wohnung lebt, sollte darauf achten, dass ein Fahrstuhl vorhanden ist. Alles, was begehbar ist, sollte so breit sein, dass man mit einer Gehhilfe oder einem Rollstuhl durchkommen kann. Des Weiteren sollten Fußmatten und Teppiche rutschfest verlegt worden sein, damit man nicht ausrutschen kann. Die Fenster sollten frei zugänglich und leicht zu öffnen sein.

Altersgerecht in der Wohnung/Haus:

Nicht nur vor dem Haus muss alles verändert werden, sondern auch in dem Haus oder der Wohnung selber. So sollte der Fußboden im Badezimmer rutschfest sein, damit man nach dem Duschen oder Waschen nicht wegrutschen kann. Die Dusche sollte bodengleich sein, denn dadurch kann man besser ein- und aussteigen. Es ist empfehlenswert überall in der Wohnung und vor allem im Badezimmer Haltegriffe anzubauen.

Die Toilette sollte eine ausreichende Sitzhöhe vorweisen können und das Bad sollte genügend Bewegungsfreiheit bieten. Die Küche sollte bequeme Sitzmöglichkeiten haben und alle Geräte müssen frei zugänglich sein. Elektrogeräte sollten sich von einem Rollstuhl aus bedienen lassen können. Selbstverständlich muss auch das Bett im Schlafzimmer leicht zu erreichen und höhenverstellbar sein. Abstellflächen, Steckdosen und Lichtschalter sollten auf jeden Fall in Reichweite vom Bett aus sein.

 

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2 Kommentare

  1. Anonymous 25. Juni 2013 at 12:19 - Reply

    Das ist eine wunderbare Aufstellung der wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt. Meine Frau und ich haben uns auch einen Treppenlift (innen) anbringen lassen. Das gibt tatsächlich wieder ein Stück Freiheit zurück. Und auch im Bad sind wir mit den Umabuten fertig. Als nächstes kommt ein neues Bett! Gut, dass wir noch so fit im Kopf sind und unsere Kinder uns tatkräftig unterstützen.

  2. Anonymous 8. Juli 2013 at 16:10 - Reply

    Ich bin auch über diesen Artikel gestolpert, der mir klar machte, dass es gar nicht mal unbedingt das Alter sein muss, durch das man Umbauten vornehmen muss… Ist aber eine hilfreiche Auflistung hier bei Ihnen!

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